Oscar A. Weiss: Schicksale in Rschischtschiw/Kiew Barby/Walternienburg Bretzenheim

Schicksale in Rschischtschiw/Kiew Barby/Walternienburg Bretzenheim ist eine Kriegsbiografie der Jahre 1943-1945 von Dr. Oscar A. Weiss. Es gibt noch Neu-Exemplare direkt beim Verlag Lehner Weiden. Das Buch kostet 14,00 Euro inkl. Versandkosten und kann im Internet unter http://www.drucom.de/lehnerweiden/schicksale/ bestellt werden. Der Versand ist auf Deutschland begrenzt.

Der Verfasser verzichtet auf die Darstellung des Verlaufes mili­tärisch-strategischer Operationen. Sein Blick richtet sich auf den einfachen Soldaten, der im Wissen, dass sein Leben im nächsten Augenblick zu Ende sein kann, den aufkommenden Gefühlen und Stimmungen, wie Angst, Hoffnung, Sorge um die Kameraden, Empörung und Unverständnis ausgesetzt ist. Geschichte ist dem Verfasser nicht allein das, was sichtbar geschieht, sondern insbesondere die persönliche Betroffenheit in solchem Geschehen.

Im ersten Bericht schlägt der Verfasser mittels eines Feldpostbriefes den Bogen vom Dnjepr zurück in die Schulzeit, in der öfters versucht wurde zu erklären, was man zu verstehen habe unter „Die Fahne flattert uns voran …“.

„Aus den letzten Seiten eines Kriegstagebuches“ sprechen Ungewissheit, Ohnmacht und Ausweglosigkeit im Feuer der Geschütze und Geschosse, wird gesprochen vom Tod eines Kameraden und ­vieler anderer, aber auch von der aufkommenden Nachdenklichkeit bei Freund und Feind angesichts des Sterbens.

„Die da unten im Lehm“ fragt nach dem Humanen, das zwischen „Siegern“ und „Besiegten“ zu oft droht, verschüttet zu werden.

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